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SKS – Sportküsten Schifferschein

Geltungsbereich:  Weltweit – küstennahe Gewässer innerhalb der 12 Seemeilen Zone.

Obwohl staatlich nicht zwingend vorgeschrieben, sondern nur als freiwilliger Fähigkeitsnachweis empfohlen, erwarten Vercharterer im In- und Ausland, nicht nur aus versicherungstechnischen Gründen, den Sportküstenschifferschein beim mieten einer Yacht. Mit dem Erwerb dieses Führerscheines weisen Sie die in der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen theoretischen Kenntnisse und zusätzlich Ihre seglerischen Fertigkeiten nach. Diese erlangen Sie nur mit einer mindesten einwöchigen Ausbildungsfahrt auf einer reviergeeigneten Segel- oder Motoryacht in Küstenfahrt.

Der Sportküstenschifferschein gilt für Yachten unter Segel und mit Antriebsmaschine im Bereich der Küstenfahrt. Die Küstenfahrt umfasst alle Gewässer im Geltungsbereich der Kollisionsverhütungsregeln (KVR), seewärts begrenzt durch einen 12 Seemeilenbereich vor der Küste.

Der Sportküstenschifferschein ist der Einstiegsschein in das See-Yachtsegeln und umfasst die weiteren Grundlagen der Navigation. Das erforderliche theoretische Wissen und das praktische Können vermitteln die Ausbilder von DSV-Vereinen und die DSV, DMYV und VDS anerkannten Ausbildungsstätten.

Voraussetzung zum Erwerb des Sportküstenschifferscheines ist u.a. der Nachweis von mindestens 300 gesegelten oder unter Motorkraft zurückgelegten Seemeilen notwendig, wobei diese im Geltungsbereich der Seeschifffahrtsstraßenordnung (SeeSchStrO) zurückgelegt werden müssen. Der Sportbootführerschein See bzw. -Binnen mit Antriebsmaschine gilt als Nachweis für die praktische Prüfung unter Motor.
Die Teilprüfung Theorie für den Sportküstenschifferschein ist zulässig, sobald der Bewerber die Hälfte der geforderten Meilen nachweist. Der Bewerber muß das 16. Lebensjahr vollendet haben. Ihm wird empfohlen, für die als Erfahrungsnachweis erforderlichen 300 Seemeilen eine ein- bis zweiwöchige Praxisausbildung zu wählen. Bei einer einwöchigen Praxisausbildung sollten als Erfahrungsnachweis mindestens 150 Seemeilen gesegelt werden.

Auf diesem Wege kann die nachhaltige Vermittlung von verantwortlicher Schiffsführung, guter Seemannschaft und sicheren Manövern gewährleistet werden.